Worin liegt der Unterschied zwischen Qigong und Yoga?

Es war mir schon immer ein Herzensanliegen  Einblicke in die verschiedenen  fernöstlichen  Heilmethoden zu bekommen, sei es im Bereich Yoga, Tai Chi, Qigong usw.  und mich dort mit Menschen zusammenzufinden,  um sich über diese wundervollen Methoden  auszutauschen und weiterzugeben.

Oft begegne ich als Qigong Lehrerin Menschen, die mich fragen, was ist der Unterschied zwischen Qigong und Yoga? 

Und so manches Mal ist das auch gar nicht so leicht zu beantworten, denn es gibt für mich keine „Schublade“- und „ JA“- Gott sei Dank nicht – Es gibt verschiedene Yoga-Formen und es gibt natürlich auch im Qigong verschiedenste Formen und Übungen und doch hat es für mich immer den gleichen Ursprung und Hintergrund: 

Das Wohlbefinden ,des gesamten Menschen, auf jeder Ebene 

Was unterscheidet Qigong  von Yoga?

Abgesehen davon, dass die Übungsform des Qigong erstmals in China erwähnt wurde und ebenso Jahrhunderte lang den kulturellen Einflüssen chinesischen Ursprungs unterlag und Yoga hingegen eben in Indien entstanden und weiterentwickelt wurde, sind beide Formen der geistig-körperlich spirituellen Tätigkeit bzw. der Förderung der Entwicklung eines Menschen gewidmet.

Auch wenn beide genau die gleichen inneren Bereiche eines “Mensch-Seins” ansprechen, so sind sie doch unterschiedlich.
Worin liegt der Unterschied im Training zwischen Qigong und Yoga?

Qi Gong stellt einen ganzheitlichen Weg zur Erhaltung und Verbesserung der geistigen und körperlichen Funktionen eines Menschen dar. Die Wirkungen dieser jahrtausendealten Vorbeugungs- und Heilungsmethode aus China kommen aus ihrer Natürlichkeit, auch wenn die Denkansätze vielen Menschen im Westen fremd erscheinen. Die Übungen selbst sind einfach, erzielen jedoch Wirkungen auf vielen Ebenen.
Innerhalb der chinesischen Philosophie und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hat jeder Mensch von Geburt an ein eigenes Energie- und Gesundheitspotenzial. Dieses wird durch eine typisch westliche Lebensweise im allgemeinen verringert. Die elementare Lebensenergie „Qi“ läßt sich jedoch mit einem geeigneten Training wieder aufbauen. Durch die Arbeit (chin. „Gong“) mit Qi werden die Körperfunktionen harmonisiert und das Immunsystem verstärkt. Der Geist wird beruhigt, gerade auch bei einer starken geistigen Tätigkeit z.B.  im Beruf.
Qi Gong findet seine Anwendung hauptsächlich in der Vorbeugung und Heilung. Es hilft, Streß und Anspannungen abzubauen, und im Alltag besser mit ihnen umzugehen. 

Meine Qigong– Stunden beginnen mit Ankommen, Zentrieren- und Lockerungsübungen; sie machen den Körper geschmeidig und stärken Sehnen, Bänder und Muskeln. Sie lernen Qi zu schöpfen, zu speichern und im Körper fließen zu lassen. Sie füllen mit dem „bewegten Qigong“ Ihre Energiespeicher und lassen das Qi an genau die Stellen im Körper fließen, wo es gerade gebraucht wird. Beim „stillen Qi Gong“ (Meditation) lernen Sie, in sich hineinzuschauen und ganz in sich zu ruhen. Die Bewegungen bewusst wahrzunehmen und sich vom Atem führen zu lassen. Als Abschluss geht es über die Phantasiereisen bis hin zur Meditation. 

Yoga, eine alte Lehre und Methode aus Indien, befaßt sich ebenfalls mit der Gesamtheit des Menschen, mit der Harmonie und Einheit von Körper, Geist und Seele.
Das Ziel des Yoga ist der Zustand der Vereinigung von Körper, Geist und Seele, bei dem der Geist ruhig und die Wahrnehmung klar ist. Dadurch wird ein Gefühl der Einheit und Glückseligkeit erreicht, was auch immer dies für den Einzelnen bedeuten mag.
Ziel ist es, sich von diesen äußeren Störungen zu befreien, und inneren Frieden zu erlangen.
Dies wird durch bestimmte Körperstellungen (sog. Asanas) wie auch bestimmten Atemübungen (Pranayama) und Meditationstechniken erreicht.
Durch die Asanas wird der Körper als Ganzes gestärkt, die Atem- und Meditationsübungen beruhigen den Geist und bauen innere Anspannungen ab. Durch die gesteigerte innere Ruhe und Ausgeglichenheit wird eine grössere Stressresistenz erlangt. 

Worin liegt nun also der Unterschied zu Qigong?

Als erstes erkennbar ist der Unterschied beider Systeme in der 

körperlichen Ausführung.

Vergleicht man den (körperlichen) Übungsablauf zwischen Yoga und Qigong so erkennt man, dass es “im Yoga” um die Erreichung und “das Halten” eines gewissen Zustandes (Körperstellung) über einen gewissen Zeitraum geht.
Grob: Stellung einnehmen – “Halten” (Meditieren) – Ausklang.
Anders formuliert: Die Übungen bieten einen “Ausstieg” aus “normalem” Alltag 

Yoga ist auch  dazu bestimmt, den eigenen Charakter zu veredeln und das Leben erfüllter zu machen, indem man das Bewusstsein erhebt und sich dem Beständigen  zuwendet.

Im Qigong hingegen geht es prinzipiell “um Fluss”, um Bewegung und um das “im Fließen bleiben” – es soll während der Ausübung idealerweise niemals ein Stillstand stattfinden – bzw. ein ständiger “Wechsel” zwischen “Ruhe” und “Bewegung” erfolgen.: YIN und YANG. Es geht darum, den Wechsel der Extreme, dass ineinander Übergehen und die ständige Wandlung der Zustände, sowie deren tieferen Sinn und eigentlichen Zusammenhang  zu erkennen und diesem schließlich selbst und zwar “bewusst”, im Alltags-Leben zu folgen. 

Anders formuliert: Die Bewegungen und Übungen des Qigong sollen nicht nur zum “täglichen Begleiter” neben dem “normalen” Leben werden, sondern tatsächlich “gelebt” werden (Schlagworte: “Integrieren”, “Einbinden”, “teilhaben”,… , “Vertiefen” – in etwa: “Meisterung des Lebens und dadurch Qualität und Intensität des Lebens steigern”);

Der wesentliche Unterschied zwischen Qigong und Yoga ist dabei also –

Das Bewegungsmuster!

Nach der Lehre, welche auch das Yoga mit seinen Übungen beschreibt, verfügt der menschliche Körper über eine bestimmte Anzahl von “Nadi” (d.h.: “Energiekanäle”) – Diese können durchaus mit der aus China und der Akupunktur stammenden Bezeichnung “Meridiane” verglichen werden – sowie über eine bestimmte Anzahl von Chakren
Nach indischer Lehre zirkuliert die Lebensenergie, genannt “Prana”, in Form des “Atems” durch die Nadi, während die kosmisch-göttliche Energie in den Chakren verborgen ist. 

Nach chinesischer Lehre strömt die Energie in den sogenannten Meridianen (d.h. ebenso Energiekanäle) mit den dazugehörigen Energiezentren und Akupunkturpunkten.
Die Anzahl der benannten Chakren – und deren Lage stimmen EXAKT mit den Angaben der Chi-Energiezentren aus China überein! – Abweichungen finden sich nur  bei manchen Bedeutungszuordnungen (sprich: Interpretation und zugesprochener “Wichtigkeit” – man könnte sagen: Die Unterschiede liegen im Reihungs- oder Ordnungssystem der unterschiedlichen Beschreibungen verschiedener Kulturkreise).

Es gibt so vieles darüber zu berichten, seien es noch die unterschiedlichen 

Philosophien usw…. aber letztendlich zählt eins für mich, dem Menschen auf die Art und Weise zu helfen und ihm eine Methode und Möglichkeit aufzuzeigen, das er etwas für sich tun kann , um sein Leben und seine Lebensqualität zu verbessern .

Andrea Depner, zertifizierte Qigong Lehrerin @ LunA-die ENTspannungsPraxis 

ENTspannungsWochenende im Kloster Abtei Maria Frieden in Kirchschletten

„In einem entspannten Körper wohnt ein entspannter Geist“   Was erwartet Sie? …ein abwechslungsreiches Programm mit Qigong, verschiedenen Meditationsformen, Klangentspannung und Wanderung…
Kursleitung:
  • Andrea Depner (QiGong Lehrerin) und
  • Luisa Martins de Almeida (Heilpraktikerin für Psychotherapie, Entspannungstherapeutin)

Termin: Sa., 06.07., 09.00 Uhr – So., 07.07.2019, ca. 16:00 Uhr

Ort (eigene Anreise): Kloster Kirchschletten, 96199 Zapfendorf  Kursgebühr: 180 € Leistungen: EZ/DZ mit Vollpension, tägliches Kursprogramm, es besteht außerdem die Möglichkeit am klösterlichen Gottesdienst teilzunehmen..
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Entspannungs-WochenendeTagesablauf/Samstag: 
 09:00 Uhr Anreise/Einchecken
10:00 Uhr Morgen-Qigong
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Wanderung
15:30 Uhr Kaffee & Kuchen
17:00 Uhr Qigong
18:30 Uhr Abendessen
20:00 Uhr Klangmeditation
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Tagesablauf/Sonntag:
07:45 Uhr Gottesdienst (optional)
08:15 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Morgen Qigong
10:00 Uhr Meditation
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Bewegte Meditationimg_9947
15:00 Uhr Kaffee & Kuchen
16:00 Uhr Seminarende
(Änderungen vorbehalten)
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Wir freuen uns auf Euch   –   LUisa & Andrea
oder PN

Das LunA-Programm 2019 ist da…!

Liebe LunA´s,

luna_2019das neue Programm 2019 ist online!

Lasst´ euch überraschen von vielen neuen und zauberhaften Kursen, Workshops, Vorträgen und Konzerten. Ein ganz besonderes Highlight gibt es bereits im Februar mit dem Workshop „Trance-Tanz“. Hierfür haben wir Nicole Griebel (www.musikwerkstatt-knetzgau.de) und das Percussion-Ensemble Axé aus Augsburg gewinnen können. Sichert euch so bald wie möglich euren Platz!

Weiter geht es im Programm mit ganz neuen Kursen, wie z.B. der Atemtherapie nach Middendorf, zum Thema Wechseljahre oder begleitete Fastenkurse. Aber auch altbewährtes, wie das systemische Familienstellen, dem Achtsamkeitstraining MBSR nach Jon K. Zinn oder Chi Klang stehen auf dem Programm.

Zu allen fortlaufenden Qigong- und Yoga-Kursen sind auch Neuanmeldungen herzlich willkommen. Neu ab 2019 ist ein spezieller Yogakurs für Männer!  Neu sind ebenfalls viele „dufte“ Erlebnistermine mit Entspannung und den ätherischen Ölen von Young Living zu denen LUisa einlädt.

Wir – LUisa & nAdrea freuen uns auf ganz viele tolle Begegnungen & Erfahrungen mit euch!

Von HERZEN ein gesegnetes neues Jahr!!!

P.S. Zum Öffnen des Jahresflyers 2019 bitte hier klicken: Jahresflyer 2019

 

 

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